Circular Movements

Positionen der Kunst in dunklen Zeiten

30. 10. – 18. 12. 2016

Foto © Bernd Hiepe

Miroslaw Balka (Polen), Jenny Brockmann (Deutschland), Roey Heifetz (Israel), Thomas Hirschhorn (Schweiz), Ragnar Kjartansson (Island)

Circular Movements untersucht künstlerische Strategien um die Frage, was Kunst in unserer von Flucht, Krieg und tiefgreifenden Umbrüchen gezeichneten Zeit bewirken kann. Welche Rolle kommt dem Künstler und der Kunst zu? Die des Erzählers oder die des aktiv Handelnden? Abgeleitet von Hannah Arendts philosophischem Hauptwerk „Vom tätigen Leben“ und die damit verbundenen Gedanken um die „menschliche Bedingtheit“ umkreisen die Werke Fragen um Zerstörung und Hoffnung, Dunkelheit und Aufbruch.
Videos, eine komplexe kinetische Skulptur, fragile Objekte und großformatige, teils wandfüllende Papierarbeiten und Collagen wurden aus den Ateliers der in Frankreich, Israel, Island, Polen sowie Deutschland lebenden Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, um einen Austausch und Diskurs zu uns allen prägenden gesellschaftspolitischen Themen anzustoßen und komplexe Zusammenhänge eindrücklich einzukreisen.

30. 10. 2016, 17 Uhr  Eröffnung
Es sprechen: Dr. Birgit Möckel, Vorsitzende Kunstverein KunstHaus Potsdam,
Rascha Osman
, Leiterin der Kulturabteilung, Schweizerische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland, und Avi Lubin, Kurator, Head of Theory Studies, Postgraduate Fine Art Program, Hamidrasdha, Faculty of the Arts, Beit Berl College (Israel)

Ausstellungsansichten (Fotos: Bernd Hiepe)